
In aller Munde ist ein Wertewandel der Beschäftigten, die Ansprüche an kreative und selbstorganisierte Mitgestaltung, flexible Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben stellen. ¿New Work¿ ist ein Sammelbegriff, der diese Perspektiven der selbstbestimmten Arbeit bündelt und zugleich auf verschiedene Instrumente zur Re-Organisation der Arbeit verweist: z.B. Agile Arbeit, Mobile Arbeit, virtuelle Teamarbeit. Triebkraft dafür ist vor allem die Digitalisierung, die zeitlich und räumlich flexiblere Arbeitsweisen ermöglicht. Daher richtet sich New Work vor allem auf Tätigkeiten der Angestellten. Für die Mitbestimmung ist von Bedeutung, dass die potenzielle Erweiterung von Selbstbestimmung im betrieblichen Arbeitsalltag zugleich mit entgrenzten Arbeitszeiten, Leistungsverdichtung, steigenden Belastungen verkoppelt sein kann. Der Betriebsrat kann darauf mit seinem Recht reagieren, unter anderem auf Schutzgesetze (§ 80 Abs. 1 Nr.1 BetrVG), auf Verhaltens- und Leistungskontrolle (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG), auf die Büroorganisation (ArbStättV) zu achten - was als Anforderung dazukommt, ist die Beteiligung der Beschäftigten, um Selbstbestimmung zu ermöglichen und den Arbeitsschutz zu gewährleisten.
New Work. Ursprünge und Ansätze der Selbstbestimmung in Arbeit
Überblick über Ansätze und Methoden von neuen Arbeitsmethoden und Arbeitsorganisation
Der Blick in den Betrieb: digitale und analoge Reorganisation der Zusammenarbeit und neue Führungskonzepte
Instrumente zur Bewertung und Gestaltung von New Work
Instrumente des Arbeitsschutzes
Beteiligung der Beschäftigten
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| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Berlin | 04.02.2026 - 06.02.2026 | B00026065 | Verfügbar |