Am Ende intensiver Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und den Arbeitnehmervertretern steht ein Erfolg für die Belegschaft im Betrieb Schweinfurt/Volkach: Es gibt massive Investitionen, deutlich weniger Verlagerungen und damit einhergehend erfolgt die Sicherung von Beschäftigung am Standort.
Rund 450 Auszubildende fordern beim Jugendwarnstreik in Schweinfurt eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 170 Euro.
Lautstark und kämpferisch: Mit einem zentralen Warnstreik haben rund 3700 Beschäftigte am Mittwoch (06.11.2024) in Schweinfurt der Forderung nach höheren Entgelten und Ausbildungsvergütungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie Nachdruck verliehen.
Die Initiative „SOS Kugellagerstadt“ der IG Metall Schweinfurt trägt Früchte: Die Staatsregierung will die von massivem Arbeitsplatzabbau bedrohte Region Schweinfurt in den nächsten Jahren mit rund 60 Millionen Euro unterstützen. Das hat Ministerpräsident Markus Söder in Schweinfurt angekündigt.
Am 12. Dezember 2024 übergaben die Betriebsrätinnen und Betriebsräte von ZF Aftermarket gemeinsam mit der IG Metall Schweinfurt ein Konzept zur Weiterentwicklung des ZF-Standorts in Schweinfurt an den Oberbürgermeister der Stadt.
Die Beschäftigten von Bosch Rexroth Augsfeld haben am Montag (11.11.2024) ein deutliches Zeichen gegen den vom Management angekündigten Stellenabbau am Standort gesendet. An einer sogenannten „Aktiven Pause“ beteiligten sich rund 150 Beschäftigte.
Mit zwei zeitversetzten Warnstreiks haben am Dienstag (5.11.) in Bad Neustadt an der Saale 350 Beschäftigte Druck gemacht für höhere Entgelte und Ausbildungsvergütungen.
„Nur mit uns geht’s Richtung Zukunft!“: Das machten 3.500 ZF-Beschäftigte in Schweinfurt bei zwei parallelen Veranstaltungen, eine vor dem ZF-Werk Nord (Ernst-Sachs-Straße) und eine vor dem Entwicklungszentrum (Röntgenstraße), deutlich.
Die Industriearbeit in der Region erlebt Tage voller Hiobsbotschaften: ZF in Schweinfurt und Preh in Bad Neustadt wollen noch 2024 Hunderte Arbeitsplätze abbauen. SKF vollzieht den angekündigten Abbau und Schaeffler will die Arbeitszeit von weiteren rund 2.000 indirekt Beschäftigten absenken.
Der Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bringt aus Sicht der IG Metall Schweinfurt nicht die jetzt nötigen Fortschritte für die Zukunft des Industriestandortes Schweinfurt-Main-Rhön. Dabei ist die Situation für die Industriearbeit in der Region sehr kritisch.