Die Initiative „SOS Kugellagerstadt“ der IG Metall Schweinfurt trägt Früchte: Die Staatsregierung will die von massivem Arbeitsplatzabbau bedrohte Region Schweinfurt in den nächsten Jahren mit rund 60 Millionen Euro unterstützen. Das hat Ministerpräsident Markus Söder in Schweinfurt angekündigt.
Am 12. Dezember 2024 übergaben die Betriebsrätinnen und Betriebsräte von ZF Aftermarket gemeinsam mit der IG Metall Schweinfurt ein Konzept zur Weiterentwicklung des ZF-Standorts in Schweinfurt an den Oberbürgermeister der Stadt.
Die Beschäftigten von Bosch Rexroth Augsfeld haben am Montag (11.11.2024) ein deutliches Zeichen gegen den vom Management angekündigten Stellenabbau am Standort gesendet. An einer sogenannten „Aktiven Pause“ beteiligten sich rund 150 Beschäftigte.
Mit zwei zeitversetzten Warnstreiks haben am Dienstag (5.11.) in Bad Neustadt an der Saale 350 Beschäftigte Druck gemacht für höhere Entgelte und Ausbildungsvergütungen.
Am 01. Juni 2022 entschied die Tarifkonferenz über die Forderung der IG Metall Schweinfurt für die Tarifrunde 2022
600 Euro Einmalzahlung. 140 Euro mehr im Monat für Auszubildende ab Januar 2025. 2 Prozent mehr Geld ab April 2025, weitere 3,1 Prozent mehr ab April 2026. Der T-ZUG B steigt 2026 auf 26,5 Prozent. Und es gibt deutlich mehr freie T-ZUG-Tage, endlich auch für Teilzeitbeschäftigte. Mehr dazu im Video!
Im zweiten Halbjahr steht eine Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie an. Derzeit läuft die Forderungsdebatte. Die erste Tarifverhandlung in Bayern findet Mitte September statt. Die Friedenspflicht endet am 28. Oktober. Hier findet Ihr die Logos zur aktuelle Tarifbewegung:
Die Industriearbeit in der Region erlebt Tage voller Hiobsbotschaften: ZF in Schweinfurt und Preh in Bad Neustadt wollen noch 2024 Hunderte Arbeitsplätze abbauen. SKF vollzieht den angekündigten Abbau und Schaeffler will die Arbeitszeit von weiteren rund 2.000 indirekt Beschäftigten absenken.
„Nur mit uns geht’s Richtung Zukunft!“: Das machten 3.500 ZF-Beschäftigte in Schweinfurt bei zwei parallelen Veranstaltungen, eine vor dem ZF-Werk Nord (Ernst-Sachs-Straße) und eine vor dem Entwicklungszentrum (Röntgenstraße), deutlich.
Der Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bringt aus Sicht der IG Metall Schweinfurt nicht die jetzt nötigen Fortschritte für die Zukunft des Industriestandortes Schweinfurt-Main-Rhön. Dabei ist die Situation für die Industriearbeit in der Region sehr kritisch.